Experiment: Nano-Titandioxid in Sonnencreme

Typ Lehrer-/ Schülerversuch
Kurzbeschreibung Indirekter Nachweis von Titandioxid-Nanopartikeln
Beschreibung Reagenzglasversuch: Die durch Calzinieren gewonnene Pigmentmasse aus Sonnencreme wird sauer aufgeschlossen: Dazu erhitzt man sie im Abzug mit der fünffachen Portion Kaliumhydrogensulfat kräftig mit dem Gasbrenner, bis die Masse schmilzt und weiße Dämpfe entweichen. Nach dem Erstarren und Abkühlen setzt man verd. Schwefelsäure hinzu und erhitzt erneut zum Sieden, bis sich die Masse auflöst. Zum Nachweis der Titanionen als gelb-orangenen Titanperoxo-Komplex tropft man eine 3%ige Wasserstoffperoxid-Lösung hinzu.
Schadensrisiken durch Einatmen / Hautkontakt und heißes / tiefkaltes Material
Gefahrstoffe
NameSynonymeSpezifikationSignalwortPiktogrammeH- und EUH-Sätze
KaliumhydrogensulfatKaliumbisulfatGefahr
H314
H335
Schwefelsäureverd. w=____% (5-15%)Gefahr
H290
H315
H319
Titanylsulfat-HydratTitanoxidsulfat-HydratGefahr
H314
H290
Wasserstoffperoxid-Lösungwässrig (w=3%)
andere Stoffe Titandioxid-Nanopartikel
Substitutionsargument Substitution nicht erforderlich: bei richtiger Handhabung Experiment mit beherrschbaren Risiken
Sicherheitshinweise
Vorkehrungen
Kategorien Lösen/ Mischen/ Trennen, Innovative Materialien, Nachweise/ Analytik
Sammlungen Fachzeitschriften AULIS-Verlag
Quellen
AutorNameErscheinungsortISBNAusgabeSeiteandere Angaben
Aulis-VerlagPdN Chemie in der SchuleHallbergmoos2015 (64) /432 ffDege et al., Von der Sonnencreme zur Solarzelle
Autor Peter Slaby
bearbeitet 2015-02-19 18:35:56
erstellt 2015-02-19 16:32:06
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