Experiment: Selektive Trennung bei Kunststoffgemischen

Typ Lehrer-/ Schülerversuch SII
Kurzbeschreibung Nutzung unterschiedlicher Lösemittel
Beschreibung Fein zerkleinerte Abfälle von PMMA, PS, PE, PVC und PA werden bereit gehalten. A Man prüft die Löslichkeit der einzelnen Kunststoffe, indem man gemäß Anleitung eine 1-g-Portion in jeweils 25 ml der verschiedenen Lösemittel unter Rühren und Rückflusskühlung 10min lang bis fast zum Sieden erhitzt. Die Ergebnisse werden tabellarisch protokolliert. B Man stellt 2-Komponenten-Gemische der Kunststoffe her und trennt mit dem jeweils geeigneten Lösemittel in oben beschriebener Weise eine unlösliche von einer löslichen Komponente. Letztere wird nach Dekantieren oder Filtrieren durch Abdestillieren oder Abdampfen (kleinste Mengen) des Lösemittels im Abzug (!) zurückgewonnen.
Schadensrisiken durch Einatmen / Hautkontakt und Entzündung / Brand
Gefahrstoffe
NameSynonymeSpezifikationSignalwortPiktogrammeH- und EUH-Sätze
AcetonPropanonGefahr
EUH066
H225
H319
H336
CyclohexanonGefahr
H226
H302+312+332
H315
H318
EthylacetatEssigsäureethylesterGefahr
EUH066
H225
H319
H336
ToluolToluenGefahr
H225
H304
H361d
H315
H336
H373-Z
H412
andere Stoffe Kunststoffabfälle von Polymethylmethacrylat PMMA, Polystyrol PS, Polyethylen PE, Polyvinylchlorid PVC und Polyamid PA
Substitutionsargument Substitution nicht erforderlich: bei richtiger Handhabung Experiment mit beherrschbaren Risiken
Sicherheitshinweise
Vorkehrungen
Kategorien Lösen/ Mischen/ Trennen, Kunststoffe/ Klebstoffe
Sammlungen Experimente zu Makromolekülen (KÖLNER MODELL)
Quellen
AutorNameErscheinungsortISBNAusgabeSeiteandere Angaben
Brückmann et al.Kunststoffe im Unterricht978-3-7614-2756-9161
Autor Peter Slaby
bearbeitet 2015-07-08 17:21:20
erstellt 2015-07-08 17:17:49