Experiment: CfL: Modell zur physikalischen Reinigung bei einer Kläranlage

Typ Lehrer-/ Schülerversuch
Kurzbeschreibung Demonstration einiger Stationen einer Kläranlage
Beschreibung Vorbereitung: Mit Hilfe der Schere wird in das untere Ende der 1,5-L-Getränkeflasche ein Loch, passend für das Haushaltssieb, geschnitten. In den Flaschenverschluss werden mit einer heißen Nadel mehrere Löcher geschmolzen. Bei den beiden anderen Getränkeflaschen wird der Boden entfernt. Der normale Flaschenverschluss wird ebenfalls mit mehreren Löchern versehen. In diesen Deckel wird ein zurechtgeschnittenes Stück Filterpapier gelegt. Dann wird die Flasche zu einem Drittel mit Aktivkohle gefüllt. Anschließend baut man gemäß Abbildung den Versuch auf. Das "Abwasser" wird in dem 500-mL-Becherglas aus etwa 5-10 Spatel Bodenmaterial, etwa 400 mL mit Lebensmittelfarbe angefärbtem Wasser und 30 mL Speiseöl hergestellt. Man gießt das aufgeschlämmte "Abwasser" vorsichtig durch das Haushaltssieb in die Modell-Kläranlage. Wenn die als Tropftrichter dienende 0,5-L-Getränkeflasche gut zur Hälfte gefüllt ist, kann man den Sporttrinkverschluss vorsichtig herausziehen, so dass das Abwasser langsam in den Aktivkohlefilter tropft.
Schadensrisiken keine
Gefahrstoffe
NameSynonymeSpezifikationSignalwortPiktogrammeH- und EUH-Sätze
Feuerzeuggasenth. >95% i-ButanGefahr
H220
H280
andere Stoffe Aktivkohle, Lebensmittelfarbe, Speiseöl, Bodenprobe
Substitutionsargument Substitution nicht erforderlich: nahezu risikofreier Standardversuch
Sicherheitshinweise
Vorkehrungen
Kategorien Stoffeigenschaften, Lösen/ Mischen/ Trennen, Technische Verfahren der Chemie
Sammlungen Chemie fürs Leben (Chemiedidaktik Rostock)
Quellen
AutorNameErscheinungsortISBNAusgabeSeiteandere Angaben
Flint et al.Chemie fürs Leben - alltag- und schülerorientierte UnterrichtseinheitenRostock(G) EKF109-110CfL: am Beispiel von Einweggeschirr, Kohlendioxid und Fleckenwasser
Autor Chemiedidaktik Rostock
bearbeitet 2017-11-06 21:18:12
erstellt 2017-07-27 12:47:57
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