Experiment: CfL: Elektrolyse von verdünnten alkalischen Lösungen

Typ Lehrer-/ Schülerversuch
Kurzbeschreibung Gasfreisetzung an den Elektroden
Beschreibung Das Becherglas wird mit 100 Millilitern Leitungswasser, entsprechende Menge an basischer Lösung, max. 10 Tropfen Phenolphthalein sowie 0,3 Gramm Kaliumnitrat (Leitsalz) gefüllt und mit einer Trennwand aus Pappe in zwei Kammern geteilt. Vor Beginn des Versuchs wird die Dampfphase der Ausgangslösung mit feuchtem Indikatorpapier geprüft. Anschließend taucht man in jede Kammer eine Kohleelektrode ein. Die Elektroden werden über die Spannungsquelle miteinander leitend verbunden und an der Spannungsquelle für einige Minuten eine Gleichspannung von 15 - 20 Volt angelegt. Nach ca. zwei Minuten Wartezeit prüft man die Dampfphase dicht an beiden Polen mit zwei feuchten Indikatorpapieren.
Schadensrisiken durch Einatmen / Hautkontakt und Entzündung / Brand
Gefahrstoffe
NameSynonymeSpezifikationSignalwortPiktogrammeH- und EUH-Sätze
KalilaugeKaliumhydroxid-Lsg.Maßlösung c=0,1mol/lAchtung
H290
H315
H319
KaliumnitratKalisalpeterAchtung
H272
NatronlaugeNatriumhydroxid-Lsg.Maßlösung c= 0,1 mol/LAchtung
H290
H314
Phenolphthalein-Lösungw<=0,9%; Lsm.: Ethanol 90 %igGefahr
H319
H225
andere Stoffe Kalkwasser
Substitutionsargument Substitution nicht erforderlich: bei richtiger Handhabung Experiment mit beherrschbaren Risiken
Sicherheitshinweise Entstehende gasförmige Produkte werden in nur geringem Maße gebildet!
Vorkehrungen
Kategorien Säuren und Alkalien/ S-B-Reaktionen, Elektrochemie
Sammlungen Chemie fürs Leben (Chemiedidaktik Rostock)
Quellen
AutorNameErscheinungsortISBNAusgabeSeiteandere Angaben
Flint et al.Chemie fürs Leben - alltag- und schülerorientierte UnterrichtseinheitenRostock(B) ZR213-14CfL - am Beispiel von Zitronensaft und "Rohrfrei" Teil 2
Autor Chemiedidaktik Rostock
bearbeitet 2018-01-04 18:10:27
erstellt 2017-08-30 16:32:03
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