Experiment: CfL: Zerlegen und Untersuchen einer entleerten Zink-Luft-Knopfzelle

Typ Lehrer-/ Schülerversuch
Kurzbeschreibung Reaktionsprodukte bei der Entladung einer Zink-Luft-Batterie
Beschreibung Vorbereitung: Zunächst muss eine Knopfzelle vollständig entleert werden. Dies sollte nicht durch einen Kurzschluss passieren, da in diesem Fall kein vollständiger Stoffumsatz stattfindet. Es bietet sich an, einen Kleinmotor oder eine sehr empfindliche Glühlampe zu betreiben, bis der Stromfluss auf ein Minimum absinkt. Wird das Entladen über mehrere Tage betrieben, so sind anschließend die Reaktionsprodukte sehr gut zu erkennen. Durchführung: Zunächst entfernt man den Aufkleber, der sich auf dem Pluspol befindet. Wie schon bei der Zink-Silberoxid-Knopfzelle wird der Metallmantel der Zelle an der Überlappung aufgekniffen und die beiden ineinander gepackten Becher werden voneinander getrennt. Die Flüssigkeit, die beim Öffnen der Zelle austritt, prüft man mit Unitest-Papier auf ihren pH-Wert.
Schadensrisiken keine
Gefahrstoffe
andere Stoffe Zink-Luft-Batterie, Indikatorpapier
Substitutionsargument Substitution nicht erforderlich: nahezu risikofreier Standardversuch
Sicherheitshinweise Zinkoxid ist umweltgefährlich! Inhaltsstoffe wirken ätzend!
Vorkehrungen
Kategorien Redoxreaktionen, Elektrochemie
Sammlungen Chemie fürs Leben (Chemiedidaktik Rostock)
Quellen
AutorNameErscheinungsortISBNAusgabeSeiteandere Angaben
Flint et al.Chemie fürs Leben - alltag- und schülerorientierte UnterrichtseinheitenRostock(F) BEO18-21CfL - am Beispiel von Batterien, Eierfarben und Oxi-Reiniger
Autor Chemiedidaktik Rostock
bearbeitet 2018-01-10 10:25:38
erstellt 2017-09-12 16:04:04
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