Experiment: Ammoniak-Springbrunnen

Typ Lehrerversuch
Kurzbeschreibung Nachweis der alkalischen Reaktion und der starken Hygroskopie von Ammoniak.
Beschreibung Ein Stopfen wird mit einem Glasrohr mit Spitze versehen. Die Spitze ragt in ein Reagenzglas hinein, das ca. 2 cm hoch mit Ammoniakwasser befüllt ist. Man erwärmt über dem Gasbrenner, bis Ammoniak-Dampf aus dem Glasrohr austritt. Dann dreht man das Rggl. um und stellt es mit dem Glasrohr in ein Becherglas mit Wasser-Indikator-Lösung. Variante (Medizintechnik): Man erzeugt gemäß Beschreibung in einem Ampullenfläschchen Ammoniakgas durch die Reaktion von Ätznatron und Salmiak. Das gasgefüllte Fläschchen wird mit einem Stopfen verschlossen, der eine Kanüle trägt, und auf eine weiterer Ampullenflasche aufgesetzt, die eine Portion schwach angesäuertes und mit Bromthymolblau gefärbtes Wasser enthält. Wie angegeben löst man die Reaktion durch einmaliges Hin- und Herschwenken aus.
Schadensrisiken durch Einatmen / Hautkontakt
Gefahrstoffe
NameSynonymeSpezifikationSignalwortPiktogrammeH- und EUH-Sätze
Ammoniak-Lösungkonz. w=_____ % (10-25%)Gefahr
H290
H314
H335
H400
andere Stoffe pH-Indikator (Bromthymolblau oder Rotkohlsaft)
Substitutionsargument Substitution nicht erforderlich: risikoarmer Standardversuch
Sicherheitshinweise
Vorkehrungen
Kategorien Schauversuche, Säuren und Alkalien/ S-B-Reaktionen
Sammlungen Schmidkunz / Rentzsch Chemische Freihandversuche, Akademiebericht Chemie? Aber sicher! (ALP Dillingen)
Quellen
AutorNameErscheinungsortISBNAusgabeSeiteandere Angaben
SchmidkunzChemische Freihandversuche IHallbergmoos 2011279714.07
ALP DillingenChemie? Aber sicher!Dillingen2. Auflage 12-01
Autor Peter Slaby
bearbeitet 2017-01-26 09:04:19
erstellt 2014-10-02 00:00:00
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