Experiment: Die schnelle Analyse

Typ Lehrer-/ Schülerversuch
Kurzbeschreibung Phosphorsalzperle als qualitatives Nachweisverfahren
Beschreibung Man nimmt mit einem in der Spitze ausgeglühten heißen Magnesiastäbchen etwas Natriumammoniumhydrogenphosphat (Phosphorsalz) auf und bringt das Stäbchen erneut in die blaue Brennerflamme. Die aufgeschmolzene Salzperle lässt man etwas abkühlen. Dann befeuchtet man sie mit dest. Wasser und nimmt damit einige Kristalle von Schwermetallsalzen auf (Fe, Mn, Cu, Cr ...). Man glüht erneut kurz in der blauen Brennerflamme und betrachtet die Salzperle in heißem und erkaltetem Zustand.
Schadensrisiken durch Einatmen / Hautkontakt und heißes / tiefkaltes Material
Gefahrstoffe
NameSynonymeSpezifikationSignalwortPiktogrammeH- und EUH-Sätze
Chrom(III)-chlorid-HexahydratAchtung
H302
H290
H317
H411
Eisen(III)-chlorid-HexahydratGefahr
H302
H315
H318
H290
Kupfer(II)-sulfat-PentahydratAchtung
H302
H410
H318
Mangan(II)-chlorid-TetrahydratGefahr
H301
H318
H373-Hi
andere Stoffe Phosphorsalz, dest. Wasser
Substitutionsargument Substitution nicht erforderlich: risikoarmer Standardversuch
Sicherheitshinweise Auf die in der Lit. angeratene Verwendung von Ni-Salzen sollte wegen deren cmr-Risikopotential verzichtet werden!
Vorkehrungen
Kategorien Ionen/ Salze, Nachweise/ Analytik
Sammlungen Schmidkunz / Rentzsch Chemische Freihandversuche
Quellen
AutorNameErscheinungsortISBNAusgabeSeiteandere Angaben
SchmidkunzChemische Freihandversuche IIHallbergmoos 2011279729.01
Autor Peter Slaby
bearbeitet 2014-11-25 18:18:18
erstellt 2014-11-25 13:02:54