Experiment: Stickstoffnachweis in organischen Verbindungen

Typ Lehrer-/ Schülerversuch
Kurzbeschreibung Reaktion mit Ammoniak-Freisetzung
Beschreibung Eine Portion Harnstoff, ein kl. Büschel Haare und etwas trockenes Brot werden jeweils in ein Rggl. gegeben. Ein viertes Rggl. mit etwas konz. Salzsäure wird bereit gestellt. Man gibt gemäß Anleitung etwas Natronkalk zum Harnstoff und erhitzt das Gemisch in der Brennerflamme. Man führt einen Streifen angefeuchtetes Indikatorpapier in die Rggl.-öffnung. Danach wird das Rggl. Öffnung an Öffnung an dasjenige mit Salzsäure gehalten. In gleicher Weise verfährt man mit der Haar-Probe und mit dem trockenen Brot.
Schadensrisiken durch Einatmen / Hautkontakt
Gefahrstoffe
NameSynonymeSpezifikationSignalwortPiktogrammeH- und EUH-Sätze
Ammoniakfreies GasGefahr
EUH071
H221
H331
H410
H280
H314
NatronkalkNatriumhydroxid mit KalkGefahr
H335
H290
H314
Salzsäurerauchend (w= 37%)Gefahr
H314
H290
H335
andere Stoffe Harnstoff, Haare, trockenes Brot, Indikatorpapier, wenig Ammoniumchloridrauch, unspez. Schwelgase
Substitutionsargument Substitution nicht erforderlich: risikoarmer Standardversuch
Sicherheitshinweise Rggl. mit Salzsäure im Abzug befüllen! Risiken im Umgang mit dem Gasbrenner beachten: Standsicherheit herstellen! Flamme regulieren! Ausströmen von unverbranntem Gas (hochentzündliches und in Verbindung mit Luft explosives Gemisch) verhindern! Ggf. Not-Aus-Schalter nutzen!
Vorkehrungen
Kategorien Nachweise/ Analytik
Sammlungen PHYWE Experimentieranleitungen
Quellen
AutorNameErscheinungsortISBNAusgabeSeiteandere Angaben
PHYWE SystemeSammlung ExperimentieranleitungenGöttingen 2013IV Organische Chemie 1.5
Autor Peter Slaby
bearbeitet 2016-01-24 09:09:00
erstellt 2016-01-24 08:58:46
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