Experiment: Aluminium-Nachweis bei Deko-Perlen (E173)

Typ Lehrer-/ Schülerversuch
Kurzbeschreibung Erzeugung eines Morin-Aluminium-Komplexes und Betrachtung im UV-Licht
Beschreibung Gemäß Anleitung werden die silber-glänzenden Deko-Perlen mit Salzsäure überschichtet und im Wasserbad schwach erwärmt, bis sich der glänzende Belag abgelöst und aufgelöst hat. Die durch Dekantieren gewonnene Lösung gibt man in ein Rggl., in ein weiteres gibt man wie angegeben eine gleich große Portion Wasser, in ein drittes eine entsprechendes Volumen Aluminiumchlorid-Lösung. Mit Kaliumhydroxid-Lösung stellt man in allen drei Ansätzen einen pH-Wert von 13-14 ein. Gemäß Anleitung gibt man dann Morin-Lösung hinzu und danach so viel Essigsäure, dass ein pH-Wert unter 6 verbleibt. Man bestrahlt mit UV-Licht.
Schadensrisiken durch Einatmen / Hautkontakt
Gefahrstoffe
NameSynonymeSpezifikationSignalwortPiktogrammeH- und EUH-Sätze
Aluminiumchlorid-HexahydratAchtung
EUH071
H314
EssigsäureEthansäure, konz.w=____% (>90%)Gefahr
H226
H314
KalilaugeKaliumhydroxid-Lsg.konz. w=____% (5-25%)Gefahr
H290
H314
Morin-HydratC.I. 75660 2',3',4',5,7-PentahydroxyflavonFluoreszenzindikatorAchtung
H315
H319
H335
Salzsäurew=____% (10-25%)Achtung
H290
H314
H335
andere Stoffe Deko-Perlen, silber-glänzend (E173)
Substitutionsargument Substitution nicht erforderlich: Experiment mit beherrschbaren Risiken, besitzt sehr hohen Motivationswert
Sicherheitshinweise
Vorkehrungen
Kategorien Speisen & Getränke, Nachweise/ Analytik
Sammlungen Fachzeitschriften FRIEDRICH-Verlag UC
Quellen
AutorNameErscheinungsortISBNAusgabeSeiteandere Angaben
Friedrich-VerlagNaturwissenschaft im Unterricht CHEMIESeelze30 (2019) Nr.17022Katrin Sommer et al., Metalle auf Dekoperlen, Titan in Zahnpasta und Natrium im Essen
Autor Peter Slaby
bearbeitet 2020-05-31 18:50:58
erstellt 2020-05-31 18:48:21