Experimente der Sammlung "Fachzeitschriften FRIEDRICH-Verlag"

AusgabeNameKurzbeschreibungBeschreibungTypGefahrstoffe
Bleichmittel im Einsatz Farbzerstörende Wirkung von Waschmittelbestandteilen Stelle in großen Rggl. gemäß Anleitung die mit farbgebenden Substanzen 'befleckten' Textilstücke bereit und fülle jeweils mit etwas Wasser auf. Gib wie beschrieben zunächst Natriumpercarbonat bzw. Eureco-Bleichmittel zu den Ansätzen, erwärme sie über der Brennerflamme. Wasche die Textilstücke danach in kaltem Wasser aus und prüfe das Bleichergebnis. Verfahre danach mit dem Vollwaschmittel Persil Megaperls bzw. mit dem Grundwaschmittel Gruwasch HT in gleicher Weise. Lehrer-/ Schülerversuch Vollwaschmittel (PERSIL (TM) Megaperls), Natriumpercarbonat (ca. 90%, enth. Na-carbonat und Na-peroxid)
Blockierung von Kalk Modellexperiment zur Wirkungsweise von Waschmittelphosphaten Gemäß Anleitung bereitet man eine Eisen(III)-chlorid-Lösung vor, die mit Schwefelsäure angesäuert wird. Ebenso stellt man eine Kaliumthiocyanat-Lösung bereit. Man gießt in einem Rggl. jeweils 2 ml der beiden Lösungen zusammen und beobachtet den Farbeffekt. Anschließend wiederholt man den Versuch, setzt aber vor dem Zufügen der Kaliumthiocyanat-Lösung jeweils eine Spsp. eines der angegebenen Waschpulver hinzu. Man prüft, ob jeweils der gleiche Farbeffekt auftritt oder ausbleibt. Lehrer-/ Schülerversuch Eisen(III)-chlorid-Hexahydrat, Schwefelsäure (verd. w=____% (5-15%)), Kaliumthiocyanat, Vollwaschmittel (PERSIL (TM) Megaperls)
Mit Alkohol wird es kalt. Demonstration der Verdunstungskälte Zunächst lässt sich die kühlende Wirkung direkt auf der Haut (Handrücken, Unterarm) erfahren. Man bringt einen Tropfen Ethanol mittels Pipette auf, verreibt ihn mit dem Finger und pustet Luft darüber. Zum Vergleich wird der Versuch mit einem Tropfen Wasser wiederholt. Zur genaueren Messung des Effekts wird ein Thermometer im unteren Bereich mit etwas Filterpapier umwickelt. Man beobachtet die Temperaturentwicklung, nachdem man einige Tropfen Ethanol auf das Papier getropft hat (Qu). Lehrer-/ Schülerversuch Ethanol (ca. 96 %ig)
Schmutzentfernung mit Enzymen in Waschmitteln Wirkung von Lipase, Protease und Amylase A Ein mit Salatöl benetzter Stofflappen wird in drei kleine Stücke geteilt. Das erste Stück wird mit Biozym-F-Lösung bestrichen und das zweite mit angefeuchteter Gallseife - das dritte dient zum Vergleich. nach 5 min Einwirkzeit wäscht man einzeln unter fließendem kalten Wasser aus und vergleicht die Wirkung. B Man verschmutzt wie angegeben einen weißen Stofflappen mit Milchkakao, Pudding o.ä., lässt trocknen. Man zerteilt das Textilstück in drei Teile, die jeweils in ein Rggl. mit warmem Wasser gegeben werden. Einem Ansatz wird Biozym-SE-Lösung zugesetzt und dem zweiten eine Spsp. Vollwaschmittel - der dritte Ansatz dient zum Vergleich. Mach 10 min Einwirkzeit wäscht man einzeln unter fließendem kalten Wasser aus und vergleicht die Wirkung. Lehrer-/ Schülerversuch Vollwaschmittel (PERSIL (TM) Megaperls)
Seifensiederei Produktion von Seife aus Ölen und Fetten im Kaltverfahren Gemäß Rezeptur gibt man in einem größeren Gefäß Fette und Öle zusammen und schmilzt das Gemisch bei 35-45 °C auf der Heizplatte auf. Man gibt die Natriumhydroxid-Portion langsam unter Rühren in die Wasserportion. Durch Kühlen im Wasserbad wird die Temperatur auf max. 70 °C begrenzt und nach dem Auflösen auf 40 °C eingestellt. Die entstandene Lauge gießt man nun vorsichtig in das Fettgemisch, wobei der Ansatz mit einem Rührmixer (Pürrierstab) ständig intensiv gerührt wird, bis eine puddingähnliche Konsistenz entsteht. Duftöl und Färbesubstanzen werden nach dem am Ende eingearbeitet. Der Seifenbrei wird wie beschrieben in Formen gegossen und für 24 Stunden für den Verseifungsprozess beiseite gestellt. Die fertigen Formstücke oder zerteilten Seifenstücke lässt man für weitere 6 Wochen (!) vor der ersten Nutzung ruhen. Lehrer-/ Schülerversuch Natriumhydroxid (Plätzchen)
Tenside und die Oberflächenspannung des Wassers Wirkung von Seifen und andere Tenside Vorbereitung: Gemäß Anleitung stellt man sich kleine Portionen von Seifen- / Tensid-Lösungen her. A Man bringt eine Büroklammer, eine Nadel oder eine Reißzwecke auf einer Wasseroberfläche zum Schwimmen. Mit einem mit Tensid-Lösung benetzten Glasstab berührt man dann vorsichtig die Wasseroberfläche. B Aus einem Tropftrichter lässt man in gleichmäßiger ruhiger Frequenz, Leitungswasser austropfen. Dann werden mittels Glasstab einige Tropfen Tensid-Lösung in das Wasser im Tropftrichter eingerührt, ohne die Hahnstellung zu verändern. Lehrer-/ Schülerversuch Vollwaschmittel (PERSIL (TM) Megaperls)
Tensidwirkung auf Ruß und Öl Lösende, emulgierende und suspendierende Effekte A Es werden 3 Rggl. jeweils mit 2 ml Wasser gefüllt. Man überschichtet mit der gleichen Portion Salatöl. Dann setzt man dem ersten Rggl. ein paar Späne Kernseife zu, dem zweiten einige Späne Gallseife. Der dritte Ansatz dient zum Vergleich. Die Ansätze werden mit Stopfen verschlossen und 30 sec lang heftig geschüttelt. B Es werden 3 Rggl. jeweils mit 2 ml Wasser gefüllt. Man gibt eine Spsp. Ruß hinzu. Dem ersten Ansatz werden einige Späne Kernseife, dem zweiten etwas Tensid-Lösung zugefügt. Man verfährt wie unter A beschrieben. Lehrer-/ Schülerversuch
Waschen mit Asche Untersuchung der Waschwirkung von Holzasche Gemäß Anleitung werden die Textilstücke mit den angegebenen Substanzen 'befleckt'. Man gibt sie im Kochtopf in eine Portion Wasser, fügt einen Stoffbeutel hinzu, der mit 10g ausgesiebter Holzasche befüllt wurde und bringt den Ansatz unter Rühren mit Holzlöffel oder Glasstab auf der Heizplatte zum Kochen. Nach 15 min holt man die Textilstücke heraus und spült sie unter kaltem fließendem Wasser intensiv aus. Lehrer-/ Schülerversuch Kaliumcarbonat
Wirkung optischer Aufheller in Waschmitteln Vergleich Vollwaschmittel und Einzelkomponente aus WM-Baukasten Drei kleine weiße Stofflappen werden in Bechergläsern wie beschrieben in wässrige Lösungen von Prohell HT (TM), von Gruwasch HT und von einem Vollwaschmittel gegeben. Ein viertes Stoffstück dient später zum vergleich. Man erwärmt die Ansätze 5 min lang auf 40 °C, entnimmt die Stofflappen und spült sie unter reichlich fließend Wasser aus. Die Textilstücke werden mit dem Föhn getrocknet und im abgedunkelten Raum im Licht einer UV-Leuchte betrachtet. Lehrer-/ Schülerversuch Vollwaschmittel (PERSIL (TM) Megaperls)
Zerlegung von Seife Freisetzung von Fettsäuren mittels Salzsäure In Rggl. werden gemäß Anleitungen verschiedene Seifenlösungen angesetzt. Man verschließt die Gläser, schüttelt und beobachtet die Schaumbildung. Jedem Rggl. wird dann wie beschrieben etwas verd. Salzsäure zugetropft. Man verschließt und schüttelt erneut. Lehrer-/ Schülerversuch Salzsäure (verd. w=____% (<10%))
07 (1996) Nr. 31 Das leuchtende Puddingpulver Fluoreszenz bei Riboflavin Man vermischt eine Portion Wasser mit zwei Spatelportionen Puddingpulver und schüttelt zwei Minuten lang. Die Suspension wird danach in ein Rggl. filtriert. Das gelbliche Filtrat hält man in UV-Licht. Lehrer-/ Schülerversuch
12 (2001) Nr. 63 Pink verschwindet Cyclodextrin "verschluckt" Phenolphthalein Man gibt einen Tropfen verdünnte Natronlauge und einen Tropfen Phenolphthalein-Lösung in Wasser und misst den pH-Wert. In ein anderes Glas gibt man zu etwas Wasser eine Spatelportion Cyclodextrin als Bodensatz. Nun setzt man die alkalische Indikatorlösung hinzu, misst wieder den pH-Wert und beobachtet. Lehrer-/ Schülerversuch Natronlauge (verd. w=____% (2-5%)), Phenolphthalein-Lösung (w<=0,9%; Lsm.: Ethanol 90 %ig)
14 (2003) Nr. 73 Polyester-Schnellsynthese Zahlreiche Polykondensate im Vergleich Ein Alkandiol (1,2-Ethandiol, 1,4-Butandiol oder 1,6-Hexandiol) wird mit einer Di- bzw. Tricarbonsäure (Äpfel-, Wein-, Berstein- oder Citronensäure) in gleichen Portionen im Rggl. vermischt und über der Brennerflamme vorsichtig erwärmt, bis die Masse zähflüssig oder fest geworden ist. Man lässt die Ansätze abkühlen. Lehrer-/ Schülerversuch Ethylenglykol, 1,4-Butandiol, DL-Äpfelsäure, L(+)-Weinsäure, Bernsteinsäure, Citronensäure-Monohydrat
15 (2004) Nr. 104 Ein Polyester mit Klebstoffeigenschaften Frostschutzmittel reagiert mit Citronensäure. 6 g Citronensäure werden mit 1,8 ml Frostschutzmittel vermischt und unter Temperaturkontrolle erst vorsichtig erwärmt und dann für ca. 6 min am schwachen Sieden gehalten. (T < 165 Grad C). Man kann aus der abkühlenden Masse Fäden ziehen. Im warmen Zustand kann man damit auch Glasscheiben verkleben. Lehrer-/ Schülerversuch Citronensäure-Monohydrat
15 (2004) Nr. 80 Der Pingpongkleber Auflösen von Nitrocellulose in Aceton Man löst drei Tishtennis-Bälle in ca. 50 ml Aceton auf. Mit der zähflüssigen Lösung prüft man die Klebkraft bei Papier, Holz oder Metallen. Lehrer-/ Schülerversuch Aceton
15 (2004) Nr. 81 Chlorgas-Darstellung in Microscalevariante Chlorgas-Gewinnung durch Salzsäure-Kaliumpermanganat-Reaktion Mit Medizintechnik-Geräten wird eine kleine Portion Chlorgas durch Einspritzen von konz. Salzsäure auf Kaliumpermanganat gewonnen. Lehrerversuch Salzsäure (konz. (w: >25%)), Kaliumpermanganat, Chlor (freies Gas), Mangan(II)-chlorid-Tetrahydrat, Natronlauge (verd. w=____% (2-5%))
16 (2005) Nr. 86 Ein schwarzer Spinell Synthese von Magnesiochromit Die Rezepturmengen von Magnesiumsulfat-Heptahydrat und Chromnitrat-Nonahydrat werden fein gepulvert und vermischt. In einem Porzellanschiffchen erhitzt man zunächst vorsichtig, bis das Kristallwasser verdampft ist, und dann längere Zeit stark über der Gasbrennerflamme. Nach dem Abkühlen auf feuerfester Unterlage entnimmt man dem Schiffchen den schwarzen Magnesiochromit. Lehrerversuch / nicht für Lehrerinnen i.g.A. Chrom(III)-nitrat-Nonahydrat
16 (2005) Nr. 86 Frostsprengung Modellversuch zur physikalischen Verwitterung Eine quader- oder würfelförmige wasserdichte Schachtel (z.B. Tetrapack TM, aufgeschnitten) wird hälftig mit einem angerührten Gipsbrei gefüllt. Ein mit Wasser gefüllter und luftfrei verknoteter kleiner Luftballon wird in den weichen Brei gelegt. Dann gießt man mit einer zweiten Portion Gipsbrei den Karton voll, so dass der Ballon gut überdeckt ist. Nach dem Aushärten stellt man den Gipsblock auf einer Schale ins Gefrierfach. Lehrer-/ Schülerversuch
16 (2005) Nr. 86 Kalkbrennen auf dem Schulhof Thermische Zersetzung von Calciumcarbonat Mit verschiedenen Baumaterialien (keram. Schornsteininnenrohr, Stahlrohr o.ä., Ziegelsteinen und Drahtgitter) wird ein etwa kniehoher Schachtofen aufgebaut. Er wird lagenweise mit Kalkschotter und Grillkohle gefüllt und mittels Grillanzündern angezündet. Über 60 - 90 Minuten wird unter Einblasen von Luft (Föhn) das Brennen durchgeführt. Nach Beendigung des Versuchs und nach dem Abkühlen zieht man den Ofenschacht nach oben ab und nimmt die Branntkalk zur weiteren Verwendung auf. Lehrerversuch mit Schülerbeteiligung Calciumoxid
16 (2005) Nr. 86 Kristalle auf Steinen züchten Kristallwachstum aus gesättigter Lösung Von Kupfersulfat-Pentahydrat und Kalialaun stellt man eine größere Menge warm gesättigter Lösungen her, die nach dem Abkühlen vom Bodensatz abfiltriert werden. Chromalaun und rotes Blutlaugensalz werden kalt gesättigt zubereitet. Man legt einen Stein mit strukturierter Oberfläche in das Kristallisiergefäß, überdeckt ihn mit reichlich der jeweiligen Lösung. An einem kühlen erschütterungsfreien Standort lässt man die Kristallabscheidung ablaufen. Bei Chromalaun sollte es im Kühlschrank geschehen. Die fertigen Kristallgebilde auf den Steinen werden vorsichtig mit Alkohol abgespült. Lehrer-/ Schülerversuch Chrom(III)-Kaliumsulfat-Dodecahydrat, Ethanol (ca. 96 %ig), Kupfer(II)-sulfat-Pentahydrat

Seite 1 von 5, zeige 20 Einträge von insgesamt 87 , beginnend mit Eintrag 1, endend mit 20

< zurück12345
Anzeige: