Experimente der Kategorie "Ionen/ Salze"

NameKurzbeschreibungBeschreibungTypGefahrstoffe
Einschlussverbindungen mit Kronenethern Farbspiele mit der 18-Krone-6 Zwei Reagenzgläser werden mit 30mg Kaliumpermanganat und zwei weitere mit ebenso viel Kaliummanganat befüllt, denen man ca. 10ml Trichlormethan zusetzt. Jeweils ein Glas dient zum Vergleich. Dem anderen setzt man einige Tropfen einer ethanolischen Lösung von 18-Krone-6 zu. Die Rggl. werden geschüttelt und betrachtet. Lehrer-/ Schülerversuch Trichlormethan, Ethanol (ca. 96 %ig), Kaliumpermanganat, Kronenether (18-Krone-6), Kaliummanganat
Spektroskopische Untersuchung von Alkalimetall-Ionen Bei Li, Na und K Anzahl, Farbe und Wellenlänge der Linien ermitteln Ein Taschenspektroskop wird waagerecht in ein Stativ eingespannt und im 10-cm-Abstand auf die blaue Brennerflamme ausgerichtet. Mit einem ausgeglühten Magnesiastäbchen, das man kurz in Salzsäure taucht, nimmt man das Lithiumsalz auf und bringt es in die Brennerflamme. Ebenso verfährt man später mit Natrium- und Kaliumsalz. Lehrer-/ Schülerversuch Lithiumchlorid-Monohydrat, Salzsäure (verd. w=____% (<10%))
Exothermes Lösen von Ätznatron Wärmefreisetzung bei der Reaktion mit Wasser In einem Becherglas mit dest. Wasser wird mittels Temperaturmessgerät die Erwärmung beim Lösen von ca. 2g Natriumhydroxid in 30ml Wasser beobachtet. Lehrer-/ Schülerversuch Natriumhydroxid (Plätzchen)
Gelbe oktaedrische Kristalle Mikrochemischer Nachweis von Lithium Auf einen Objektträger setzt man neben ein Körnchen Hexamethylentetramin einen Tropfen Lithium-Lösung, dicht daneben einen Tropfen Kaliumhexacyanoferrat(III)-Lösung. Beim Auflegen des Deckglases verlaufen die Tropfen ineinander. Man betrachtet die einsetzende Kristallisation unter dem Mikroskop bei 50- bis 250-facher Vergrößerung. Lehrer-/ Schülerversuch Hexamethylentetramin
Schnelle Salzkristalle auf der Glasplatte Reaktion von Chlorwasserstoff mit Natronlauge Auf eine Glasplatte setzt man zunächst einen Milliliter Natronlauge und unmittelbar daneben einen großen Tropfen Salzsäure. Der Salzsäuredampf reagiert mit der Lauge unter Bildung von Natriumchlorid-Kristallen. Lehrer-/ Schülerversuch Salzsäure (rauchend (w= 37%)), Natronlauge (konz. w= 32%)
Kältemischung mit Salzen Herabsetzung des Gefrierpunktes A) Man gibt in 10ml eiskaltes Wasser 7,5g Natriumnitrat und verfolgt die Temperaturentwicklung mit dem Thermometer. B) Man gibt in 100ml Crash-Eis 15g Natriumnitrat und beobachtet die Temperaturentwicklung. C) Crash-Eis wird in wechselnden Lagen mit Küchensalz geschichtet. Die Masse rührt man um und misst die Temperaturentwicklung. D) Crash-Eis wird lagenweise mit Harnstoff gemischt. Nach dem Umrühren misst man die Temperatur. Lehrer-/ Schülerversuch Natriumnitrat
Latentwärmespeicher Natriumacetat und sein Kristallwasser In einem 500-ml-Kolben werden 50ml Wasser mit 500g frischem Natriumacetat-Trihydrat vermischt. Zum Auflösen wird der Kristallbrei vorsichtig unter Rühren erhitzt. Man lässt auf 20 *C abkühlen und hat einen metastabilen Zustand. Beim Anstoß der Kristallisation z.B. durch Reiben mit dem Glasstab bildet sich unter enormer Wärmefreisetzung die feste Kristallmasse. Der Chemismus ist reversibel und damit wiederholbar. Lehrer-/ Schülerversuch Natriumacetat-Trihydrat
Kristalle auf Steinen züchten Kristallwachstum aus gesättigter Lösung Von Kupfersulfat-Pentahydrat und Kalialaun stellt man eine größere Menge warm gesättigter Lösungen her, die nach dem Abkühlen vom Bodensatz abfiltriert werden. Chromalaun und rotes Blutlaugensalz werden kalt gesättigt zubereitet. Man legt einen Stein mit strukturierter Oberfläche in das Kristallisiergefäß, überdeckt ihn mit reichlich der jeweiligen Lösung. An einem kühlen erschütterungsfreien Standort lässt man die Kristallabscheidung ablaufen. Bei Chromalaun sollte es im Kühlschrank geschehen. Die fertigen Kristallgebilde auf den Steinen werden vorsichtig mit Alkohol abgespült. Lehrer-/ Schülerversuch Chrom(III)-Kaliumsulfat-Dodecahydrat, Ethanol (ca. 96 %ig), Kupfer(II)-sulfat-Pentahydrat
Spinell aus der Retorte: Gahnit Synthese der Zink-Aluminium-Sauerstoffverbindung Die Rezepturmengen von Zinksulfat-Heptahydrat und Aluminiumsulfat-Octadecahydrat werden fein gepulvert und vermischt. In einem Porzellanschiffchen erhitzt man zunächst vorsichtig, bis das Kristallwasser verdampft ist, und dann längere Zeit stark über der Gasbrennerflamme. Nach dem Abkühlen auf feuerfester Unterlage entnimmt man dem Schiffchen den dunkelgrünen Gahnit. Lehrer-/ Schülerversuch Zinksulfat-Heptahydrat, Schwefeldioxid (freies Gas)
Spinell aus der Retorte: Herzynit Synthese der Eisen-Aluminium-Sauerstoffverbindung Die Rezepturmengen von Eisen(II)-sulfat-Heptahydrat und Aluminiumsulfat-Octadecahydrat werden fein gepulvert und vermischt. In einem Porzellanschiffchen erhitzt man zunächst vorsichtig, bis das Kristallwasser verdampft ist, und dann längere Zeit stark über der Gasbrennerflamme. Nach dem Abkühlen auf feuerfester Unterlage entnimmt man dem Schiffchen den schwarzgrünen Herzynit. Lehrer-/ Schülerversuch Eisen(II)-sulfat-Heptahydrat, Schwefeldioxid (freies Gas)
Kristalle von rotem Blutlaugensalz Kristalle aus gesättigter Lösung Vorbereitend stellt man Impfkristalle aus rotem Blutlaugensalz her, indem man in 50 ml dest. Wasser bei einer Temperatur von 40 °C ca. 20g rotes Blutlaugensalz auflöst und die Lösung in eine Petrischale filtriert, wo die Kristallisation kleine Aggregate wachsen lässt. Die Petrischale steht dabei erschütterungsfrei und mit Papier abgedeckt. Für größere Kristallgebilde bindet man einen einzelnen Impfkristall in einen dünnen Nylonfaden ein und hängt ihn in ein Glasgefäß mit einer größeren Portion der gesättigten Blutlaugensalz-Lösung. Lehrer-/ Schülerversuch
Brennen von Gips Partielles Austreiben des Kristallwassers bei Calciumsulfat-Dihydrat Ein großes Rggl. mit mehreren Spatelportionen zu Pulver zerstoßenem Gipsstein wird fast waagerecht in ein Stativ eingespannt. Es wird mit der Klemme nur so locker gefasst, dass es sich leicht drehen lässt. Dann erhitzt man mit dem Gasbrenner ca. 10min lang das Gipspulver und dreht dabei das Glas. Das Kondensat in den oberen Teilen des Rggl. wird mit gefächelter Brennerhitze ausgetrieben oder zur qual. Bestimmung gesammelt. Man lässt das feste Produkt erkalten. Lehrer-/ Schülerversuch
Wasserlöslichkeit bei Erdalkalimetallsulfaten Vergleichende Untersuchung mit Magnesium-, Calcium- und Bariumsulfat Unter Verwendung einer Leitfähigkeitsmesszelle rührt man ca. 1g des jeweiligen Salzes in etwa 50ml Wasser ein und betrachtet den Lösevorgang. Lehrer-/ Schülerversuch
Magnesium mikrochemisch nachweisen Kristallisation von Ammoniummagnesiumphosphat-Hexahydrat Die Lösung mit den Magnesiumionen wird mit wenigen Tropfen Salzsäure angesäuert. Ein Tropfen dieser Lösung wird mit einem Tropfen Diammoniumhydrogenphosphat-Lösung vermischt. Daneben setzt man einen Tropfen Ammoniak, so dass die Lösungen langsam ineinander fließen. Man legt ein Deckglas auf und betrachtet die sich bildenden Kristallformen unter dem Mikroskop. Lehrer-/ Schülerversuch Salzsäure (w=____% (10-25%)), Ammoniak-Lösung (konz. w=_____ % (10-25%))
Salmiak und Lakritz Saure Reaktion und Ammoniak-Freisetzung bei Ammoniumchlorid A) Man bringt etwas Ammoniumchlorid auf angefeuchtetes pH-Indikatorpapier und beobachtet die Farbreaktion. Ebenso verfährt man mit angefeuchtetem Lakritz. B) Reagenzglasversuch: Zu wenigen Salmiakpastillen gibt man etwas Ätznatron sowie einige Tropfen Wasser. Dann hält man einen Streifen angefeuchtetes pH-Indikatorpapier in die Öffnung des Reagenzglases. Lehrer-/ Schülerversuch Ammoniumchlorid, Natriumhydroxid (Plätzchen)
Rot und blau Thermische Zersetzung von Ammoniumchlorid Man gibt mehrere Spatelportionen Salmiak in ein trockenes Reagenzglas und hängt ein langes angefeuchtetes Stück pH-Indikatorpapier hinein. Beim sehr vorsichtigen Erhitzen über der Brennerflamme lassen sich das saure (Chlorwasserstoff) und das alkalische Reaktionsprodukt (Ammoniak) nachweisen. Lehrer-/ Schülerversuch Ammoniumchlorid, Chlorwasserstoff (wasserfrei), Ammoniak (freies Gas)
Kalk in der Kreide Untersuchung eines Calciumcarbonat-Gesteins A) Etwas Naturkreide wird in Salzsäure aufgelöst. Man untersucht das entstehende Gas mit Kalkwasser. Die Kreide-Lösung wird filtriert. Das Filtrat wird mit Ammoniak-Lösung alkalisch eingestellt und mit Ammoniumoxalat versetzt. B) Man zerkleinert etwas Naturkreide im Mörser, fügt dest. Wasser zu und prüft mit Indikatorpapier den pH-Wert. Lehrer-/ Schülerversuch Salzsäure (w=____% (10-25%)), Ammoniak-Lösung (verd. w=____% (5-10%)), di-Ammoniumoxalat-Hydrat
Calcium mikrochemisch nachweisen (I) Fällung als Calciumoxalat-Hydrat In einem Rggl. versetzt man 8ml Oxalsäure-Lösung mit einem Tropfen Salpetersäure. Man gibt zu 5ml dieser Lösung in einem anderen Rggl. 1-2 Tropfen Calciumnitrat-Lösung. Der sich bildende Niederschlag wird mit Pipette aufgenommen, auf einen Objektträger gebracht, mit Deckglas bedeckt und unter 300- bis 600facher Vergrößerung betrachtet. Lehrer-/ Schülerversuch Oxalsäure-Dihydrat, Salpetersäure (verd. w=____% (5-20%)), Calciumnitrat-Tetrahydrat
Mikrochemischer Nachweis von Calcium (II) Fällung als Calciumsulfat-Dihydrat Auf einem Objekträger setzt man neben einen Tropfen Calciumnitrat-Lösung einen Tropfen Schwefelsäure, so dass die beiden Flüssigkeiten langsam ineinander verlaufen. Man legt ein Deckglas auf und betrachtet die Kristallformen bei 100- bis 250facher Vergrößerung. Lehrer-/ Schülerversuch Calciumnitrat-Tetrahydrat, Schwefelsäure (verd. w=____% (5-15%))
EDTA wirkt auf Kalk Komplex-Bildung zur Auflösung von Calciumcarbonat Reagenzglasversuch: Zu 5ml Calciumchlorid-Lösung setzt man soviel Natriumcarbonat-Lösung zu, bis sich kein weiterer Niederschlag mehr bildet. Dann gibt man 0,5g EDTA-Dinatriumsalz hinzu und schüttelt. Lehrer-/ Schülerversuch Calciumchlorid-Dihydrat, Natriumcarbonat-Decahydrat

Seite 8 von 15, zeige 20 Einträge von insgesamt 300 , beginnend mit Eintrag 141, endend mit 160

Anzeige: