Experimente der Sammlung "Schmidkunz / Rentzsch Chemische Freihandversuche"

AusgabeNameKurzbeschreibungBeschreibungTypGefahrstoffe
Kohlendioxid-Feuerlöscher II Kohlenstoffdioxid erstickt eine Flamme. Eine große Portion Kohlendioxid wird zügig auf ein brennendes Teelicht in einem Becherglas gegossen. Lehrer-/ Schülerversuch
Der chemische Fasertest Kombiniertes Prüfverfahren für Textilfasern Faserproben werden der Reihe nach folgenden Prüfschritten unterzogen: 1) Bei der Brennprobe bringt man wenige Fasern direkt in die Brennerflamme und prüft das Verhalten und (vorsichtig) den Geruch. 2) Bei der Zersetzungsprobe erhitzt man im Rggl. und hält dabei ein Stück feuchtes Indikatorpapier in dessen Öffnung. 3) und 4) Bei der Säuren- und Laugenprobe wird das Fasermaterial mit Essigsäure bzw. mit wenig Natronlauge übergossen. 5) Bei der Acetonprobe übergießt man mit Aceton und erwärmt im heißen Wasserbad. Lehrer-/ Schülerversuch Natronlauge (verd. w= 10%), Essigsäure (w=____% (>90%))
Eisen(III) färbt Essig rot Komplexbildung mit Acetat-Ionen Reagenzglasversuch: In zwei Ansätzen löst man eine Spatelportion Eisen(III)-chlorid in Wasser. Zu einem der Rggl. tropft man vorsichtig konz. Essigsäure hinzu, das andere dient zum Vergleich. Lehrer-/ Schülerversuch Essigsäure (w=____% (>90%)), Eisen(III)-chlorid-Hexahydrat
Auflösung von Schwermetallsalz-Niederschlägen Komplexbildung mit EDTA Reagenzglasversuch: Zwei Portionen verd. Kupfer(II)-sulfat-Lösung werden bereit gestellt. Zu der einen gibt man eine Spatelspitze EDTA oder wenig EDTA-Lösung sowie einige Tropfen verd. Natronlauge. Der zweiten Lösung setzt man nur etwas Natronlauge zu. Lehrer-/ Schülerversuch Ethylendiamintetraessigsäure, Kupfer(II)-sulfat-Pentahydrat, Natronlauge (verd. w=____% (2-5%))
Salicylsäure im Aspirin Komplexbildung mit Eisen(III)-Ionen Reagenzglasversuch: Man löst eine Spsp. Eisen(III)-chlorid in ca. 5 ml Wasser auf. In einem zweiten Rggl. löst man eine zerstoßene Aspirin-Tablette in 5 ml Wasser, dann setzt man 1 ml der Eisen(III)-Reagenz-Lösung zu und erhitzt über der Brennerflamme. Man beobachtet die Farbreaktion. Lehrer-/ Schülerversuch Eisen(III)-chlorid-Hexahydrat, Acetylsalicylsäure, Salicylsäure
Ausfällen und Auflösen von Kalk Komplexbildung von Calcium-Ionen mit Citronensäure Man stellt zunächst eine Calciumchlorid- und eine Soda-Lösung her. Letztere tropft man langsam zur Calciumchlorid-Lösung, bis ein deutlicher Niederschlag ausfällt. Anschließend gibt man so viel Citronensäure zu dieser Suspension, bis sich die Trübung völlig aufgelöst hat. Lehrer-/ Schülerversuch Calciumchlorid-Dihydrat, Natriumcarbonat-Decahydrat, Citronensäure-Monohydrat
Eisen reagiert mit Eisen(III)-salz Komproportionierung mit Eisen und Eisen(III)-salz Reagenzglasversuch: zu einer Lösung von Eisen(III)-chlorid setzt man Eisenpulver hinzu, bis sich die Lösung entfärbt. Es bildet sich eine Eisen(II)-chlorid-Lösung. Lehrer-/ Schülerversuch Eisen (Pulver), Eisen(III)-chlorid-Hexahydrat
Kupfer reagiert mit Kupfer(II)-Salz Komproportionierungsreaktion zwischen Kupfer und Kupfer(II)-Ionen Reagenzglasversuch: In eine Kupfer(II)-sulfat-Lösung wird Kupferpulver eingestreut. Die Lösung verliert ihre blaue Farbe, während Kupfer(I)-Ionen entstehen. Lehrer-/ Schülerversuch Kupfer(II)-sulfat-Pentahydrat
Zersetzung von Alufolie mittels Natriumhydroxid Konzentrierte Natronlauge reagiert mit Aluminium Aluminiumfolie wird mittels Natriumhydroxid und einigen Tropfen Wasser angegriffen und zersetzt. Dabei entsteht Wasserstoff. Lehrer-/ Schülerversuch Natriumhydroxid (Plätzchen), Natronlauge (w=____% (>5%)), Wasserstoff (freies Gas)
Das Kupferröhrchen auf der Alufolie Korrosion von Aluminium beim Kontakt mit Kupfer Ein Stück Kupferrohr wird auf ein Stück Aluminiumfolie gestellt. Die Berührungsstelle wird mit verd. Natronlauge benetzt. Lehrer-/ Schülerversuch Natronlauge (verd. w: <2%)
Aufschmelzen von Natriumthiosulfat (Fixiersalz) Kristallisation einer Natriumthiosulfat-Pentahydrat-Schmelze Natriumthiosulfat-Pentahydrat wird bei ca. 48 °C aufgeschmolzen. Es kristallisiert beim Abkühlen - oft erst nach Impfung mit einem Kristall. Lehrer-/ Schülerversuch
Verwandeltes Kupfer Kupfer - Kupferoxid - Kupferchlorid - Kupfersulfat - Kupfer In einem Kreisprozess wird Kupfer zunächst in Kupferoxid, dann mittels Salzsäure zu Kupferchlorid-Lösung, weiter duch Alkalisierung zu Kupferhydroxid, später mittels Schwefelsäure zu Kupfersulfat-Lösung und am Ende zu elementarem Kupfer umgesetzt. Lehrer-/ Schülerversuch Salzsäure (verd. w=____% (<10%)), Natronlauge (w=____% (>5%)), Schwefelsäure (verd. w=____% (5-15%))
Entfernung von Kristallwasser bei Kupfervitriol Kupfersulfat als Energiespeicher Kupfer(II)-sulfat-Pentahydrat wird durch Erhitzen entwässert. Wasserfreies weißes Kupfersulfat reagiert mit Wasser deutlich exotherm. Lehrer-/ Schülerversuch Kupfer(II)-sulfat-Pentahydrat, Kupfer(II)-sulfat (wasserfrei)
Pigment-Ölfarbe Leinöl als Bindemittel für Oxid-Pigmente In zwei Schälchen mischt man wenig Leinöl mit Eisen(III)-oxid bzw. mit Blei(II)-oxid. Die Farben werden auf ein Holzbrettchen aufgestrichen und nach 24 Stunden Ruhezeit betrachtet und auf ihre Konsistenz geprüft. Lehrerversuch / nicht für Lehrerinnen i.g.A. Blei(II)-oxid
Der Holzstoff Lignin-Nachweis mit Phloroglucin Man stellt eine etwa 1%ige Phloroglucin-Lösung bereit. Die zu untersuchenden Proben werden in einer Porzellanschale mit wenig Phloroglucin-Lösung beträufelt. Nach einer Minute setzt man an die gleiche Stelle einige Tropfen konz. Salzsäure. Man beobachtet die Farbveränderung. Lehrer-/ Schülerversuch Phloroglucin, Salzsäure (konz. (w: >25%))
Ein hungrige Lösemittel Lösevermögen von Aceton gegenüber Schaumpolystyrol (EPS) Kleine Stücke von Schaumpolystyrol werden nacheinander in eine 10-ml-Portion Aceton gegeben. Bei gleichgroßen Stücken (z.B. S-förmige Verpackungs-Chips) kann man die Anzahl der gelösten EPS-Stücke bestimmen. Lehrer-/ Schülerversuch Aceton
Ozon - orientierende Bestimmung Luftschadstoff mit Ozon-Teststäbchen bestimmen An einem windgeschützten Ort im Freien befestigt man mittels Klebeband für 10 Minuten ein handelsübliches Ozon-Teststäbchen. Nach dieser Zeit wird die Farbreaktion der Testzone mit der Farbskala auf der Packung verglichen. Lehrer-/ Schülerversuch
Reduktion von Zinkoxid mittels Magnesium Magnesium als Reduktionmittel für Zinkoxid Reagenzglasversuch: Eine Spatelportion Magnesiumpulver wird mit einer größeren Portion Zinkoxid überschichtet und durch Schütteln gemischt, Man hält das Glas in die Gasbrennerflamme, bis das Gemisch hell aufglüht, dann stellt man es ab. An der Wand bildet sich ein glänzender Zinkbeschlag. Lehrerversuch Magnesium (Pulver, nicht stabilisiert), Zinkoxid
Reaktionsgeschwindigkeit und Temperatur (2) Magnesium lösen: Abhängigkeit der Reaktionsgeschwindigket von der Temperatur 1-cm-Stücke von Magnesiumband reagieren in 2 Ansätzen mit verdünnter Salzsäure bei 20 °C und bei Siedehitze (Brenner). Die Zeit bis zum vollständigen Auflösen wird gemessen und verglichen. Lehrer-/ Schülerversuch Salzsäure (verd. w=____% (<10%))
Strukturbildung durch Reaktion zweier Salze Membranbildung bei Kupferhexacyanoferrat(II) unter OH-Projektion. Auf einem OHP werden in einer Petrischale, die ca. 1cm hoch mit Wasser gefüllt ist, in den gegenüberliegenden Randbereichen zwei Salze eingebracht: Kupferchlorid auf der einen und gelbes Blutlaugensalz auf der anderen Seite. Durch Auflösung, Diffusion und Strömung kommt es im Kontaktbereich in der Mitte zur Reaktion. Lehrer-/ Schülerversuch Kupfer(II)-chlorid-Dihydrat, Kaliumhexacyanoferrat(II)-Trihydrat

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