Experimente der Kategorie "Farbstoffe/ Pigmente"

NameKurzbeschreibungBeschreibungTypGefahrstoffe
Tuschefarben selbst gemacht Farbpulver-Bindemittel-Gemische In der Reibeschale verreibt man jeweils Farbkreidestücke zu sehr feinem Pulver. Man stellt eine 40 °C warme wässrige Lösung mit jeweils 2% Gelatinepulver und Gummi arabicum her. Lehrer-/ Schülerversuch
Bleioxide schwarz-rot-gold (gelb) Partielle und gestufte Reduktion bei Bleidioxid In ein Glühröhrchen füllt man Blei(IV)-oxid und erhitzt es zunächst vorsichtig, dann in seinem unteren Teil stark in der blauen Brennerflamme, indem man es senkrecht mit der Klammer hineinhält. Nach dem Abkühlen bilden sich die drei Zonen aus: unten das gelbe Blei(II)-oxid, in der Mitte das orangerote Blei(II,IV)-oxid und oben das unveränderte Blei(IV)-oxid. Lehrerversuch / nicht für Lehrerinnen i.g.A. Blei(II)-oxid, Blei(II,IV)-oxid, Blei(IV)-oxid
Das zerlegte Schwarz Chromatographie: Trennung aufgrund unterschiedlicher Laufgeschwindigkeit In ein Rundfilterpapier sticht man genau in die Mitte ein Loch und malt mit dem Bleistift einen etwa münzgroßen Kreis. Auf diesen Kreis setzt man nun dicke Punkte von verschiedenen schwarzen Filz-, Faser- oder wl. Folienstiften. Ein eng zusammengerolltes Stück Filterpapier wird durch das Loch gesteckt, so dass es als Docht in eine Schale mit Wasser eintauchen kann, auf die man das vorbereitete Papier legt. Lehrer-/ Schülerversuch
Herstellung von Indikatorpapier mit blauer Tinte Nachweismittel für saure und alkalische (>pH11-12) Milieus In eine Petrischale wird der Inhalt einer Tintenpatrone ausgedrückt. Man tränkt darin eine Filterpapier, entnimmt es mit der Pinzette und trocknet es mit dem Föhn. In einer zweiten Petrischale wird der Inhalt einer Tintenpatrone mit wenigen tropfen Natronlauge alkalisch umgefärbt. Mit dieser Lösung wird wiederum ein Filterpapier getränkt und anschließend getrocknet. Man schneidet die Papiere in längliche Streifen und nutzt sie zur Identifizierung saurer bzw. alkalischer Substanzen. Lehrer-/ Schülerversuch Natronlauge (Maßlösung c= 0,1 mol/L)
Schwarzblaue Tinte Eisen(III)-Gallussäure-Komplex In einem Becherglas löst man in Wasser eine Spatelportion Eisensulfat. Dann setzt man eine kleine Spatelportion Gallussäure hinzu und rührt eine Zeit lang kräftig um. Lehrer-/ Schülerversuch Eisen(II)-sulfat-Heptahydrat
Ein Farbtest für Textilfasern Reaktion von Wolle & Co. mit Neocarmin In einem Becherglas mit Aceton spült man die Textilproben gründlich fettfrei. Man füllt zwei weitere Bechergläsern hälftig mit Neocarmin-Lösung. Eines davon wird auf 80 °C erwärmt. Man legt die jeweilige Textilprobe entweder für 5 Min in die kalte Farblösung oder für etwa 30 Sekunden in die heiße Lösung. Die entstandenen Farbnuancen auf den Textilfasern werden beobachtet und mit der mitgelieferten Farbskala verglichen. Lehrer-/ Schülerversuch Aceton
Aesculin in Weinsäure, in Gelatine bzw. in Polyvinylalkohol Experiment zur Fluoreszenz und Phosphoreszenz In einem großen Rggl. wird gemäß Anleitung eine Portion Weinsäure aufgeschmolzen. In die noch heiße Schmelze bringt man das Aesculin ein, löst es durch Schütteln und bringt die abkühlende Schmelze an den Rggl.-Rand. Im abgedunkelten Raum wird die Fluoreszenz im UV Licht betrachtet sowie die Phosphoreszenz nach Abschalten der UV-Lampe. Durch Einrühren von Aesculin in zubereitete Gelatine bzw. in Polyvinylalkohol gemäß der Anleitung werden ebenfalls die photochemischen Eigenschaften gezeigt. Lehrer-/ Schülerversuch L(+)-Weinsäure
Die Glashütte Glasherstellung und Glasfärbung In einem Porzellantiegel wird zu Boroxid (alternativ: Borax, Borsäure) eine Spatelportion Blei(II)-oxid gegeben und vermischt. Man erhitzt über der starken Brennerflamme, bis eine gelbliche Schmelze entstanden ist. Mit Spuren von Metalloxiden kann man das Glas einfärben: Eisen(II)-oxid: gelb, Cobaltoxid: blau, Mangan(IV)-oxid violett u.a. Die Schmelze wird auf eine Steinplatte ausgegossen, sie erstarrt zu Glas. Lehrerversuch / nicht für Lehrerinnen i.g.A. Bor(III)-oxid, Borsäure, di-Natriumtetraborat (wasserfrei), Blei(II)-oxid, Cobalt(II,III)-oxid, Mangan(IV)-oxid
Bromierung von Lycopin Umfärbung bei Tomatensaft In einem Standzylinder versetzt man gemäß Anleitung ein größeres Volumen Tomatensaft mit gesättigtem Bromwasser. Man verschießt das Gefäß mit Glasscheibe/ Uhrglas. Lehrerversuch Bromwasser (verd. (w: 1-5%))
Der blaue Tomatensaft Brom-Addition an Lycopin In einem Standzylinder wird handelsüblicher Tomatensaft mit etwas Bromwasser überschichtet, dann rührt man den oberen Teil des Gemisches um und beobachtet die Farbveränderung. Lehrerversuch
Küpenfärberei Tuchfärbung mit Indigo/ Leukindigo In einem Vorversuch taucht man ein Baumwolltuch in eine Indigo-Suspension, die 5 min lang gekocht wird. Nach dem Abspülen unter kaltem Wasser wird das Tuch an der Luft getrocknet. Im eigentlichen Färbeexperiment erzeugt man eine Küpe, wobei die Indigo-Suspension gemäß Anleitung mit Natronlauge und Natriumdithionit versetzt wird. Das Baumwolltuch, das 5 min lang in die leicht siedende Küpe getaucht wird, wird nach dem Abspülen unter kaltem Wasser an der Luft zu Farbreaktion und zum Trocknen aufgehängt. Lehrerversuch mit Schülerbeteiligung Natronlauge (Maßlösung c= 1 mol/L), Natriumdithionit, Indigo, synthetisch
Die verwandelte Blüte Alkalische Reaktion bei Anthocyan-Farbstoffen In einen Standzylinder gibt man wenig konz. Ammoniak-Lösung und deckt ihn ab. Eine rote Rosenblüte wird nun für wenige Minuten in den Ammoniakdampf gehalten. Man knickt dabei den Stiel und deckt den Zylinder wieder ab. Lehrer-/ Schülerversuch Ammoniak-Lösung (konz. w=_____ % (10-25%))
Dunkelbraune Lebensmittelfarbe Herstellung von Zuckercouleur (E150) In einer sauberen Porzellanschale wird eine TL-Portion Kristallzucker mit einem halben TL Ammoniumcarbonat vermischt und unter ständigem Rühren über der Brennerflamme erhitzt, bis das Gemisch eine braune Farbe einnimmt. Entweichendes Ammoniakgas lässt sich mit feuchtem Indikatorpapier nachweisen. Lehrer-/ Schülerversuch Ammoniumcarbonat
Provitamin A Extraktion von ß-Carotin aus Karotten In einer Schale überschichtet man klein geschnittene Stückchen einer rohen Karotte mit Speiseöl. Die Masse wird intensiv umgerührt und durchmischt, anschließend für einige Stunden beiseite gestellt. Man trennt die ölige Lösung durch Dekantieren ab. Lehrer-/ Schülerversuch
Bonbonfarben Extraktion von Lebensmittelfarbstoffen In hälftig mit warmem Wasser gefüllte Bechergläser legt man jeweils einige Bonbons gleicher Farbe und rührt eine Zeitlang um. Dann entfernt man die Bonbonreste aus der Farblösung. Lehrer-/ Schülerversuch
Grünes Leuchten mit Lucigenin Chemoluminiszenz mit Lucigenin und Wasserstoffperoxid In verdünnter Natronlauge wird Lucigenin gelöst. In Anwesenheit von Hämin (Katalysator) erzeugt hinzugefügte Wasserstoffperoxid-Lösung ein kaltes grünes Leuchten. Lehrer-/ Schülerversuch Natronlauge (verd. w=____% (2-5%)), Wasserstoffperoxid-Lösung (wässrig, (w: 8-35%))
RUNGE-Bilder Reaktionen von Metallsalzen auf Papier In zur Hälfte mit Wasser gefüllten Rggl. bereitet man Lösungen folgender Salze: Kaliumhexacyanoferrat(II), Kaliumhexacyanoferrat(III), Eisen(III)-chlorid, Kupfer(II)-chlorid. Mittels Tropfpipette werden die Lösungen in variierender Reihenfolge auf die gleiche Stelle eines saugfähigen Papiers getropft. Lehrer-/ Schülerversuch Eisen(III)-chlorid-Hexahydrat, Kupfer(II)-chlorid-Dihydrat
Berliner Blau Herstellung des bedeutenden blauen Farbpigments In zwei Bechergläser, die zu etwa einem Drittel mit Wasser gefüllt sind, gibt man eine Spatelportion des gelben Blutlaugensalzes bzw. des Eisen(III)-chlorid-Hexahydrats. Nun gießt man vorsichtig die Eisensalz-Lösung zu der Blutlaugensalz-Lösung, bis ein deutlicher Niederschlag ausfällt. Diesen filtriert man ab und wäscht ihn mit Wasser. Lehrer-/ Schülerversuch Eisen(III)-chlorid-Hexahydrat
Pigment-Ölfarbe Leinöl als Bindemittel für Oxid-Pigmente In zwei Schälchen mischt man wenig Leinöl mit Eisen(III)-oxid bzw. mit Blei(II)-oxid. Die Farben werden auf ein Holzbrettchen aufgestrichen und nach 24 Stunden Ruhezeit betrachtet und auf ihre Konsistenz geprüft. Lehrerversuch / nicht für Lehrerinnen i.g.A. Blei(II)-oxid
Darstellung von Phenolphthalein Reaktion von Phenol und Phthalsäureanhydrid keine Anleitung tabu Phenol, Phthalsäureanhydrid, Schwefelsäure (konz. w: ca. 96%), Methanol

Seite 4 von 8, zeige 20 Einträge von insgesamt 157 , beginnend mit Eintrag 61, endend mit 80

Anzeige: